Du nimmst, was ich verdient habe

Predigt zu Matthäus 25, 14-30
Grundgedanke: Handelt, bis ich wiederkomme. Gottes Gabe, Mein Verdienst

Einleitung
Für mich war dieses Gleichnis eines, das mir sehr früh begegnet ist. Eine beliebte Geschichte im Kindergottesdienst und in der Jungschar. Bis heute erinnere ich mich an ein Anspiel auf dem Pfingstlager, bei dem der letzte Knecht sein Talent unter einer Grasnarbe des Zeltplatzes in Druffelbeck vergrub.
Ist es überhaupt geeignet für Kinder?
Was für ein Bild Gottes wird hier dargestellt?
Ein strenger Herr, der Leistung belohnt und Versagen bestraft?
Wird hier nicht das Evangelium auf den Kopf gestellt?
Sollen wir wieder zurück zur Werkgerechtigkeit?
Macht Gott uns noch mehr Druck, als wir eigentlich schon haben?
Und auch für die Gemeinden. So viele Gemeinde schrumpfen, verlieren Mitglieder und überaltern.
– Muss es immer Wachstum geben?
Kein Thema für eine Predigt im Sommerloch …. viel zu anstrengend und fordernd. Ich mute es euch heute trotzdem mal zu. Jesus ist schon immer eher angeeckt, war unbequem, herausfordernd.

Aber der Reihe nach:
Das Matthäusevangelium enthält mehrere Gerichts-Gleichnisse in Kapitel 24 & 25:
Ende der Welt, Wiederkunft Jesu, Vom treuen und vom bösen Knecht, die klugen und die törichten Jungfrauen, Anvertraute Talente, Weltgericht.

Das Gleichnis der anvertrauten Talente umfasst vier Zeiträume.
– Erst ist der Herr mit seinen drei Knechten im Lande.
– Als Zweites die Zeit, in der der Herr außer Landes ist und die Knechte mit seinem Vermögen alleine unterwegs sind.
– Drittens die Wiederkunft des Herrn und die Abrechnung.
– Und dann der Hinweis auf ein Hochzeitsmahl einerseits und die Finsternis auf der anderen Seite.
Ich möchte das Gleichnis heute in vier Punkten angehen:
1. Was ist eigentlich unser Startkapital?
2. Was kann ich daraus machen?
3. Was fordert Gott von mir?
4. Festmahl und Finsternis
Die Frage, die ja immer mitschwingt – ist Gott ungerecht? Fordert er das, was ich mir erarbeitet habe?

1. Was ist das Startkapital?
Alle gute Gabe (Gott gibt)

Am Anfang steht ein Gott, der austeilt. So beginnt das Gleichnis in Matthäus 25 – es gibt Geschenke und das nicht zu knapp.
Genau wie in der Schöpfungsgeschichte ist es Gott, der den Menschen reich beschenkt. Und reich meint hier auch wirklich reich.
Gott gibt reichlich, ja fast überreichlich.

Der Wert der Gabe
1 Talent ca. 34kg (ca. 500 €/kg aktueller Silberpreis) 17,000 Euro/Talent
Talent: Größte Münzeinheit (Tabelle Münzen)
1 Talent entspricht 6000 Drachmen/Denaren/Silberstücken
1 Denar ein Tageslohn eines Arbeiters
5 Talente – Ein Lottogewinn 😉
Jesus wurde für 50 Denare verraten
Der Aspekt, der hier zu der Quantität – also der Menge der Gabe -hinzukommt, ist, dass der Geber sich an den Fähigkeiten der Diener orientiert.
5, 2, 1 Talente – je nach Fähigkeit.
Und an diesem Punkt traue ich mich einfach mal und stelle die Fragen:
– Was ist unser Startkapital?
Was ist unser Kapital als Gemeinde?
Investieren wir es richtig?
Ist das mal ein Thema, um auf die vielen freien Posten in der Gemeindearbeit hinzuweisen. Die Lücken in allen Teams?
320 Mitglieder, dazu Freunde, Jugendliche, regelmäßige Besucher unserer Gemeinde. So unendlich viele verschiedene Veranlagungen, Gaben und Fähigkeiten
Kann es sein, dass wir so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Leiterinnen und Leiter, Älteste suchen?
Ich weiß, dass dies ein heikles Thema ist – gerade, weil sich in der Regel genau die angesprochen fühlen, die eh schon reichlich an Zeit Kraft und Geld investieren.
Was ich auch weiß ist, dass es in allen Gemeinden so ist. Und ich kenne viele Gemeinden.
Liegt es daran, dass wir alle nur den einen Zentner bekommen haben?
Was ist dein persönliches Startkapital?
Was sind meine Gaben?
Ist mir bewusst, was Gott mir zugeteilt hat?

Geistliche Gaben:
Apostel, Prophet, Lehrer, Hirten(Älteste), Evangelist
Sinn: Ausrüstung der Heiligen (Apg 59,32 ; Röm 1, 7; 15,26)
Erbauung des Leibes Christi – des Reiches Gottes
Einheit des Glaubens und Erreichen von „Mündigkeit“.
Natürliche und übernatürliche Gaben: Natürliche „Geschenke“: Gesunder Körper, Kräfte, Fähigkeiten, Denken, Fühlen und Wollen. Gute Erziehung, Bildung, Beruf/Erwerb, ein geordnetes Staatswesen,

 Priorität (7 Hüte)
„Wenn du es eilig hast, dann gehe langsam.“ Prof. Dr. Seiwert
Selbstmanagement
Die guten Gaben Gottes haben keinen Eigenwert („Geld kann man nicht essen“) und dienen nicht dem Egoismus. Sie sind viel mehr!
Sie sind Mittel zum Zweck. Zweck ist die Ehre Gottes, das Bewähren in den kleinen Aufgaben des Alltags, die Treue im Kleinsten.
Ist es ungerecht, verschieden zu verteilen?
Nicht die Zahl oder Qualität der Gabe spielt im Gleichnis eine Rolle, sondern allein die Nutzung und Wertung.
Neid oder Understatement:
„Wenn ich auch so gut … (predigen, musizieren, malen, …) könnte, dann würde ich mich einbringen.
Die „Ungerechtigkeit“:
– Ungerechte Verteilung des Vermögens
– Gott wird seine Investition zurückfordern
– Was fordert Gott von uns ein?
– Wer verdient was?
– Sollen wir Risiko gehen?
– Vermögen schmälert sich beim Lagern (Stichwort Inflation)
– Warum kommt Jesus nicht vor in diesen Gleichnissen?
Man erwartet doch das Happy End. Jesus, der mein Defizit vor Gott beglichen hat.

2. Die rechte Nutzung der Gabe (Handele, bis ich wiederkomme)
Yes, but how?
– Was ist mein „Verdienst“ vor Gott?
Geht es denn wirklich „nur“ um die Mitarbeit in dieser Gemeinde?
Geht es denn wirklich darum, immer noch mehr und mehr zu tun?
Was ist denn vor Gott überhaupt ein Gewinn?
Ich wies anfangs auf den Zusammenhang des Gleichnisses im 25. Kapitel des Matthäus-Evangeliums hin.
Die Antwort steht ein paar Verse weiter. Jesus berichtet, wie nach seiner Wiederkunft geurteilt werden wird.
Mt 25, 34-36
Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf; nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.
So „einfach“ kann es sein: Hinsehen, Nöte und Bedarfe wahrnehmen und Handeln.
– Flüchtlings-Politik: Ich war ein Fremder und ihr nahmt mich nicht auf.
– Handeln = Gewinn?
Es gibt keinen Knecht, der Verlust macht.
Bei Gott gibt es keinen Verlust! Der Fehler ist nicht, etwas falsch zu machen. Gott kennt uns und weiß, dass wir Fehler machen. Hey, er hat uns so erschaffen.
Der Fehler ist, aus Angst vor einem Fehler gar nichts zu machen.
Aus Fehlern kann man lernen. Jesus ist dafür ans Kreuz gegangen, um alle Defizite und Fehler auf sich zu nehmen.
Das Handeln ist der Gewinn.
 Augustinus: Sünde ist, so weiterzuleben, als sei Gott mir nie begegnet.
Glaube erzeugt Handeln und nicht Handeln erzeugt Glauben.
Investition in die Nächstenliebe – das ist Gottes Währung
Was für Gott „todbringende“ Eigenschaften sind: Heuchelei, Unzuverlässigkeit, Gewalt, Suff, Angst, Faulheit,
Gewinnbringende Eigenschaften: Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit, Wachsamkeit, Treue, Tüchtigkeit, Nächstenliebe, Diakonie,

Ein erstes Fazit:
 Gott mutet keinem mehr zu als er leisten kann!
 Gott ist kein breitschultriger Inkasso-Mitarbeiter, der an meine Tür klopft und die Schuld einfordert.
 Gleichnis vom verlorenen Sohn
o Gott nimmt den Schuldner auf
o Der bereuende Sohn wird liebevoll aufgenommen
o der ängstliche, egoistische und unterstellende Knecht (wörtlich Sklave) wird hinausgestoßen
 Gott überlässt den Sklaven sein [ganzes] Vermögen
In Jesus investiert Gott alles in dich!
Im Heiligen Geist investiert Gott ein riesiges Vermögen in dich!
Es gibt zwei Haltungen in den Gleichnissen gegenüber Gott im Gericht:
Das trotzige, angstbesetzte Lamentieren
und das demütige Bereuen.
Einmal den Sklaven, der sich benimmt wie der Prinz des Hauses und dann den Sohn des Vaters, der sich als Sklave dem Herrn anbietet.
So deute ich den Satz: „wer hat, dem wird gegeben – wer nichts hat, dem wird alles genommen.
Wer wertschätzt und nutzt, was Gott ihm anvertraut – der wird gewinnen. Wer sich selbst Gott unterordnet, ehrlich und demütig vor ihn tritt – der ist eingeladen zum Festmahl. Zur Gemeinschaft mit Gott.
Wer glaubt er stehe selbst an der Stelle Gottes – er habe etwas aus eigener Kraft erarbeitet – ja verdient. Der hat in Wirklichkeit gar nichts. Und das wird ihm spätestens auffallen, wenn Gott seine Investition zurückfordert.
— Als nächstes wollen wir uns mit den anderen beiden Zeiträumen des Gleichnisses beschäftigen:
– Die Wiederkunft des Herrn und die Abrechnung.
– Und dann der Hinweis auf ein Hochzeitsmahl einerseits und die Finsternis auf der anderen Seite.
3. Was fordert Gott von mir?
Oder: Was wird Gott von mir fordern?

Vers 19 Nach langer Zeit kehrte der Herr von seiner Reise zurück und forderte die Verwalter auf, mit ihm abzurechnen.

Jesus macht an dieser Stelle eine klare Ansage: Er beschreibt die Situation, die eintritt, wenn wir nach unserem Leben vor unseren Schöpfer treten. Bzw. den Zeitpunkt, an dem Jesus auf die Welt zurückkehrt, wie er es an anderer Stelle ankündigt.
Die Stunde der Abrechnung ist gekommen.
Was löst diese Ankündigung in uns aus?
Ich vermute, bei vielen löst diese Vorstellung Angst aus.
Erinnert vielleicht auch an die Worte des Willhelm Voigt aus „Der Hauptmann von Köpenick“ (1956) mit Heinz Rühmann.

Und denn stehste vor Gott dem Vater und der fragt dir ins Jesichte: Willem Voigt, wat haste jemacht mit deim Leben? Und da muss ick sagen- Fußmatte, muss ick sagen. Die hab ick jeflochten im Jefängnis und denn sind se alle druff rumjetrampelt. Muss ick sagen.
Und zum Schluss haste jeröchelt und jewürcht um det bisschen Luft, und denn wars aus. Det sagste vor Gott. Mensch. Aber der sagt zu dir: Jeh wech! sagt er. Ausweisung, sagt er! Dafür hab ick dir det Leben nich jeschenkt, sagt er. Det biste mir schuldig! Wo is et? Wat haste mit jemacht?

Da stehe ich dereinst vor meinem Schöpfer und es geht um die Abrechnung.
Lieber Dirk, hier die Liste meine Investition: – Damals habe ich dich im Leib deiner Mutter geformt, dich lebensfähig gemacht, deine Kindheit, Freunde, die Fähigkeit zu lernen, zu wachsen. Begabungen, Neigungen in dich gelegt. Dich versorgt mit Nahrung für Körper, Geist und Seele.
Und das Leben meines Sohnes.
Den Heiligen Geist habe ich dir geschenkt
– Gottes Liste ist lang – sehr lang
– So oft hab ich dir Kredit gegeben, wenn du wieder mit leeren Händen vor mir gestanden hast?
Dann die Frage, auf die ich ängstlich warte:
Was hast du aus deinem Leben gemacht?
Wo hast du investiert? Wo ging deine Energie, dein Geld, deine Zeit hin.
Und dann die zweite Frage – die mir noch mehr Angst macht:
Was ist der Gewinn? Was ist geblieben?
Was hat Bestand? Was hat wirklich dauerhaften Wert?
Was hast du verdient? Eine Gerichtsszene ist das. Eine Gerichtsszene vor Gott: Was hast du mit deinem Leben gemacht, das ich dir geschenkt habe!
Hier enthüllt sich Angst, weil wir das doch so erleben. So gehen wir doch miteinander um!
Da habe ich einen Kredit gebraucht – um mir eine Existenz aufzubauen, ein Haus zu bauen, eine Anschaffung zu machen, vorzusorgen, eine Not zu lindern.
Dann steht eines Tages der Gläubiger vor der Tür: Guten Tag! – Na, ob der Tag so gut ist? Angst.
Ich kann das Geld noch nicht zurückzahlen.

28 Nehmt ihm das Geld weg, und gebt es dem, der die fünf Zentner hatte!
29 Denn wer viel hat, der bekommt noch mehr dazu, ja, er wird mehr als genug haben! Wer aber nichts hat, dem wird selbst noch das Wenige, das er hat, genommen.
30 Und jetzt werft diesen Nichtsnutz hinaus in die Finsternis, wo es nur Weinen und ohnmächtiges Jammern gibt!'“

4. Festmahl oder Finsternis
Verurteilt Jesus hier nicht einen Unschuldigen? Der Knecht hat doch gar nichts Schlimmes getan.
– Ist das ein unchristliches Prinzip?
– Ist Gott nicht Anwalt der Armen und mittellosen?
Und wie das Fallbeil einer Guillotine schwebt dann das mögliche Urteil über mir: Finsternis bleibt für die einen zuletzt, die anderen dürfen ins Licht.
Müssen wir Angst vor Gottes Forderung haben?
Seien wir ehrlich: Lange hat die Kirche genau an dieser Stelle angesetzt. Das Bild Gottes als Richter und die Drohung mit der Strafe der Hölle war an der Tagesordnung. Was ist Menschen alles auferlegt worden, um die vermeintliche Vergebung ihrer Schuld zu erlangen. Geld, Pilgerfahrten, Erlasse, Teilnahme an Kreuzzügen.
Das Ergebnis war oft Leid, Korruption und Ungerechtigkeit.

Das Erste, was Gott dir zusprechen möchte ist:
Hab keine Angst und fürchte dich nicht!
Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Angst bewegt im Wesentlichen in zwei Richtungen:
Eine Schutzhaltung in Form eines Schocks. Ein willenloses Reagieren a la: Ich mache doch, alles was du sagst.
Oder Angriff als Form der Verteidigung:
Gott, du forderst Gewinne ein? Du willst jetzt von mir MEINEN Verdienst, meine Leistung?
„Ich kenne dich, Gott ….“
Du bist streng. Du bist fordernd. Du lässt Leid zu. Dir ist es doch egal, was mit uns Menschen ist. Du regierst doch nicht auf die Nöte. Du hast eventuell mal alles geschaffen aber dann hast du dich zurückgezogen, uns allein gelassen.
Jetzt kommst du wieder und forderst. Forderst alles – auch das, was ich erwirtschaftet habe. Was ich erschaffen habe, was ich mir aufgebaut habe.
Guck mal – es ist zumindest noch das Startkapital da.
Es hat zumindest niemand gestohlen.
Nimm und lass mich in Ruhe.
Hey … Break!
 Die ersten Worte, die Jesus einem Menschen zuspricht, der sich selbst im Licht Gottes gesehen hat:
 Hab keine Angst!
 Hab keine Angst, Maria, Petrus.
Warum muss ich keine Angst haben?
 Das wahre Bild des Richters am Ende der Zeit ist nicht der furchteinflößende, korrupte, brüllende Riese in schwarzer Robe auf einem hohen Podium.
o Wir stehen vor dem Vater Jesu. Vordem unser ganzes Leben und unser Herz offenbar ist. Seine Fragen werden sein:
o Hast du geglaubt? An wen hast du geglaubt?
o Hast du gehofft? Für wen hast du gehofft und worauf? Wonach hast du dich gesehnt?
o Hast du geliebt? Wen hast du geliebt und was hat dich das gekostet?
Die Antwort lautet: Jesus Christus.
Die zweite Zusage Gottes heute für dich lautet:
Du bist vielleicht mittellos aber nicht talentfrei!

Gottes Geschöpfe sind nie unbegabt und jeder, der das behauptet ist ein Lügner.
Was ist in Gottes Augen viel und was ist wenig?

o Wenig: Nahrung, Kleidung, Geld, Leib und Leben Gesundheit?
o Viel: Trachten nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit, Gottesdienst, Gott sieht das Herz
– Baden Powell: Verlass die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast.

Mt 6, 20 Die Seligpreisungen
3 Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
4 Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
7
5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
6 Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
7 Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
9 Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
10 Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
11 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
12 Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

Angst sollten die Stolzen und Hochmütigen haben. Angst sollten die haben, die meinen, ihnen würde Gottes Investition gehören. Menschen würden ihnen gehören. Andere seien weniger Wert. Menschen die meinen, sie hätten aus eigener Kraft etwas geschaffen.
Ausbeuter, Ungerechte, Kriegstreiber, Hasserfüllte, Unbarmherzige, Verleumder, Lügner, Verfolger.
Das letzte Hemd hat keine Taschen und doch gibt es Dinge, die über den Tod hinaus Bestand haben.

1. Kor 13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe

 Liebe ist das Einzige, was sich vermehrt, wenn man es weggibt
Übernimm Verantwortung!
Spiderman: „Aus großer Kraft entspringt große Verantwortung.“
Stelle dich der Verantwortung. Finde heraus, was Gott dir anvertraut hat. Habe den Mut loszulassen, Risiken einzugehen, zu handeln.
Lass dich von der Liebe motivieren und von der Gewissheit, dass Jesus bereits alles getan hat.
Danke Gott voller Glauben und Demut, dass er der Herr ist und bleibt.
Delegiere deinen Auftrag nicht weiter und mache andere verantwortlich für das, wo dein Handeln gefordert ist.
– (L)earning by doing
o Gewinnen, indem man handelt
 Es geht darum Verantwortung zu übernehmen. Sich nicht wegzuducken und ängstlich auf andere zu verweisen, sondern selbst zu handeln.
 Ängstliche und feige Menschen gibt es auf der Welt genug. Was fehlt sind Menschen, die in der Kraft des Heiligen Geistes aufstehen und handeln. Auch mal ein Risiko eingehen.
 Sich dabei aber ganz klar vom Glauben an Gott, der Hoffnung auf das ewige Leben und der Liebe anspornen lassen.
 Und nochmal – weil wir es oft auf dem falschen Ohr hören: Gott fordert keine Werkegerechtigkeit. Es geht nicht darum sich kaputtzuarbeiten.
 Es geht darum Gottes Gaben zum Wohle der anderen und mir selbst einzusetzen. Das ehrt Gott und bringt bleibenden Gewinn.
 Hölle heißt: Gott zieht seine Investition zurück. Nichts bleibt außer Einsamkeit und Furcht. DAS ist die Hölle.
 Himmel heißt: Die Vergebung und Gnade Jesu Christi als Geschenk zu empfangen, an ihn zu glauben, Hoffnung zu haben und Liebe zu investieren.
Sei mutig und stark und fürchte dich nicht. Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir.

Amen

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